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Buchtipps

„Um Dichter Hvoftur auf verschneiter Wies‘ ein Vogel mit’nem Bären stritt. Am Ende den Kadaver der Kopf verließ, den nahm sich dann der Adler mit. Aus Adlerklauen das Auge schaut auf eigene Körperteile, der Geist auf weiten Schwingen rief laut: ‚Leb wohl, mein Herz, und eile!‘“

„Ein Tag wird kommen“ ist ein Dorfroman aus der italienischen Provinz Marken zwischen der Emila Romagna und den Abruzzen um die Jahrhundertwende vor dem ersten Weltkrieg. Es ist ein Roman aus der Welt der Halbpächter, denen nichts gehört. Und es ist der Roman der ungleichen Brüder Nicola und Lupo, Söhnen des Dorfbäckers „Ceresa und Söhne“.

Nach einem großen Streik und dessen gewaltsamer Niederschlagung 1916 mit dem Massaker von Everett hat sich Charles Worthy einen Traum verwirklicht und mitten in den Wäldern im äußersten Nordwesten der USA die Holzfällersiedlung Commonwealth gegründet in der er mit seinen Mitstreitern ohne Ausbeutung und Unterdrückung autark leben und arbeiten wollen. Ein Experiment, das von vorne herein misstrauisch beäugt wird.

Ein Fahrzeug fährt geradewegs in einen Brückenpfeiler, beide Insassen kommen ums Leben. Als Oberkommissar Gereon Rath zum Tatort gerufen wird und feststellt, dass der Fahrer schwer krank war und sich zusätzlich auch noch Geheimakten des SD in dem Unfallwagen befinden, ahnt er, dass sich mehr hinter der Sache verbirgt, als es zunächst scheinen mag.

Eleonore Lamb, nur kurz Nell genannt, ist ein 15 jähriges Mädchen, dass davon träumt Songwriterin zu werden. Dabei ist ihre Familie alles andere als unterstützend. Sie wird aus ihrer Heimatstadt Manchester in das norwegische Dorf Noy von ihrem Vater verschleppt, denn in Norwegen erhofft sich ihre Familie bessere Krebstherapien für ihre gehässige Schwester Harper. Während Nell sich um die Medizinische Versorgung ihrer Schwester kümmert, ist ihr Vater oft betrunken und spielt Laien Heiler und religiösen Moralapostel.

Wenn man sich sein ganzes Leben einer Familie verschrieben hat, die trotz allen Glückes eine Leere in einem offen lässt, sollte man alles riskieren für jemanden, der sie womöglich füllen kann? In genau diesem Konflik befindet sich die vierzig jährige Emma; liebende Mutter dreier Kinder, die aus 18 jähriger Ehe mit ihrem Mann Oliver hervorgingen. Als sie beim Mittagessen in der Brasserie Alexandre erblickt, gerät ihr Leben aus den Fugen.

Für die 18jährige, schüchterne und introvertierte Cath beginnt am College ein neues Leben, weit weg von ihrem geliebten Zuhause, wo sie ihren alleinerziehenden Vater zurücklassen muss. Ihre Zwillingsschwester Wren, extrovertiert und abenteuerlustig, studiert zwar an derselben Schule, wohnt aber auf der anderen Seite des Campus, will nach 18 Jahren unzertrennlich an der Seite von Cath Neues erleben und stürzt sich gleich ins Studentenleben, lässt keine Party aus und lernt auf Anhieb viele neue Mitschüler kennen.

„Kühn hat Ärger“ ist der zweite Roman um den 45-jährigen Münchner Kommissar Martin Kühn. Nach einer zweimonatigen Burnout-Pause ist er in den Dienst zurückgekehrt und wird mit einem neuen Fall konfrontiert. An einer Tramhaltestelle in einem der schicksten Wohngebiet Münchens hat man frühmorgens die übel zugerichtete Leiche eines totgeprügelten jungen Mannes gefunden, gekleidet mit Edelklamotten, allein die Nike-Sneakers, so Kühns Kollege Steierer, wären teuer als Kühns Anzug. Aber irgendwie passt das nicht.

Die Idee an sich ist nicht neu. Der künstliche Mensch. Mit Mary Shelley`s „Frankenstein“ ist sie in der Literatur fest verankert, ein Klassiker, mehrfach verfilmt. Mit der Gentechnik ist sie fast schon in der Realität angekommen. Wer weiß schon, woran so manche Zauberlehrlinge in den Laboren experimentieren. Mit ihrem Wissenschaftsthriller DAS ALPHABET DER SCHÖPFUNG nimmt die Autorin I.L.Callis sich auf 464 Seiten des Themas in einer zeitgemäßen Version an. Der Journalist Alexander Lindahl wird von seinen alten Freund Max von Damme nach Berlin eingeladen.

Ein biographischer Roman über Joseph de Bologne, dem späteren Chevalier de Saint-Georges. Als dieser war er ab seinem 19. Lebensjahr am Vorabend der französischen Revolution in Frankreich bekannt. Und nicht nur dort. Bekannt als Geigenvirtuose. Als Komponist. Als Fechtmeister. Als Freund von Laclos, dem Autoren der „Gefährlichen Liebschaften“ und von Alexandre Dumas, dem Vater des Autoren der „Drei Musketiere“. Und bekannt als Liebhaber, dem sogar amouröse Eskapaden mit Marie Antoinette nachgesagt wurden.