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ISBN/EAN: 978-3-257-07381-2
Einband: Leinen
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
208 S.
Format (T/L/B):
1.8 x 18.9 x 12.5 cm

Hersteller:
Diogenes Verlag AG
info@diogenes.ch
Sprecherstrasse 8
CH 8032 Zürich


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truepages UG (haftungsbeschränkt)
info@truepages.de
Westermühlstrasse 29
DE 80469 München

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Unser Tipp für Sie

Nach einem Kinobesuch mit der Freundin setzt sich eine Frau ins Auto und begibt sich auf den Weg nach Hause. An einer Baustelle muss sie abbiegen und folgt der Umleitung, folgt ihr immer weiter, ohne zu wissen wohin der eingeschlagene Weg eigentlich führt. Sie fährt weiter und weiter. Immer weiter weg von Zuhause, von ihrem Mann, der auf sie wartet. Von ihrem bisherigen Leben? An der nächsten roten Ampel kehre ich um, nimmt sie sich vor. Aber es kommt keine rote Ampel, alle Ampeln zeigen grünes Licht. Eine scheinbar unendliche grüne Welle, die ganze Nacht lang und auch am folgenden Tag.

Eine Geschichte, die die Leser und Leserinnen in den Bann zieht. Fährt sie vielleicht absichtlich so, dass alle Ampeln grünes Licht zeigen? Steuert das Unbewusste ihr Verhalten? Flieht sie? Wovor? Vor ihrem Leben? Vor ihrem Mann? Vor ihrem Zuhause? Die Frau hat keinen Namen, ist einfach „die Frau“, bleibt auch alterslos. Steht sie damit für Frau im Allgemeinen? So wie Brechts Keuner = Keiner auch für Alle stehen kann? Ihr Mann bleibt auch immer nur der Mann, ihre Freundin bleibt die Freundin. Sie sind damit allgemeingültig. Einen Namen, irgendeinen, vielleicht angeblichen, nennt die Frau erst als sie unterwegs zwei Tramperinnen mitnimmt. 24 Stunden dauert die Fahrt.  Erzählt wird sie in 24 extrem konzentrierten Kapiteln. Eine Geschichte über das Unbewusste, die auch ein Märchen sein könnte, deren Idee der Autorin bei einer Autofahrt kam. Und die Esther Schüttpelz, die schon mit ihrem Debutroman „Ohne mich“ mit dem Debutpreis der LitCologne ausgezeichnet wurde, schnörkellos umgesetzt hat. 

Gustav Förster

Beschreibung

Nach dem Kinobesuch mit ihrer besten Freundin setzt sich eine Frau in ihr Auto und fährt heim - bis eine Umleitung sie von ihrem Weg abbringt. Sie verpasst Ausfahrt um Ausfahrt, entfernt sich immer weiter von ihrem Zuhause, wo ihr Mann auf sie wartet. Nach einer ganzen Nacht und dem folgenden Tag wird klar: Vielleicht wäre es besser, wenn sie nie wieder zu ihm zurückkehren würde. Denn so unheimlich die Finsternis der Landstraßen und Tankstellen auch ist, die wahre Gefahr lauert dort auf sie.

Schlagzeile

'Selbst wenn die Ampel jetzt rot bliebe, würde sie wahrscheinlich nicht umkehren.'