Rosie und Will lernen sich als Teenager kennen. Zwei eigentlich absolut unterschiedliche 17-jährige. Will draufgängerischer Mädchenschwarm, ROSIE, behütetes, strebsames Mädchen, diszipliniert auf dem Weg zum Studium in Oxford, mit geregeltem Leben, versucht die Erwartungen der Mutter zu erfüllen. Zum ersten Mal begegnen sie sich zufällig an einem nächtlichen Lagerfeuer und führen ein langes intensives Gespräch obwohl Will eigentlich nicht ihren Vorstellungen entspricht. Das zweite Mal treffen sie sich schlaflos bei Cornflakes in der Küche als Will beim Mathelernen mit Rosies Bruder vom Schnee überrascht wird und nicht nach Hause kann. Und sie reden wieder miteinander, verspüren eine unerklärliche Faszination und Anziehungskraft über alle Unterschiede hinweg, fühlen eigentlich unerklärliches Verständnis füreinander- Ganz vorsichtig lernen sie den Umgang miteinander, sich zu verstehen. Immer wieder verbringen sie viel Zeit zusammen, ein alter Leuchtturm wird ihr magischer Ort. Ein Schicksalsschlag in den Will verwickelt ist trennt sie, wird zum Scheideweg. Sie trennen sich, aber die Anziehungskraft bleibt. Sie kommen weder miteinander noch ohneeinander aus und müssen lernen, damit umzugehen. Rosie heiratet einen anderen Mann und, Will lebt mit einer anderen Frau zusammen. Trotzdem können sie nicht loslassen, finden sich immer wieder und sich zu suchen.

Die Geschichte von zwei Liebenden als ein ewiges Hin und Her? Oder gelingt es beiden damit umzugehen? Diese Geschichte über die Möglichkeit und geleichzeige Unmöglichkeit einer großen Liebe erzählt die Autorin in ihrem Debutroman zärtlich und einfühlsam. Tiefgründig und einfach schön. Manchmal auch traurig. Beide Protagonisten erfahren die uneingeschränkte Sympathie der Leser, Leserinnen, die sich durchaus in beide Protagonisten hinein versetzen können. Auch das Umfeld stimmt, Wills Oma, seine Freundin, Rosies Mutterwie auch ihr Ehemann. Wer allerdings eine Geschichte erwartet, die auf die Tränendrüsen drückt, ist hier falsch. Die Geschichte ist zwar anrührend wird aber an keiner Stelle kitschig. Ein wunderbarer Roman über Herzschmerz, Verlust, Erfüllung. Und Liebe die ihre Protagonisten bis weit ins Erwachsenenalter begleitet. Die Spannung des Hin und Herr hält bis zum Ende an. Dieser Roman ist uneingeschränkt eine Liebegeschichte alle Leser, Männer wie Frauen, die einfach eine schöne Geschichte lesen möchten. Die Welt ist voller Geschichten doch diese sticht heraus. Und wie sie ausgeht? Das müssen Sie selber herausfinden.

Gustav Förster

"Zun Ende - Schade" (eine Leserin am Ende der Geschichte)

"Ein Aufruf, das keine Glück im Leben wertzusachätzen. Danke für das Lesevergnügen" (EMail eines Lesers)


Bibliographie

Aufwühlend, zärtlich, wunderschön, unvergesslich