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Bindungsstörungen

Von der Bindungstheorie zu Beratung und Therapie

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783608949377
Sprache: Deutsch
Auflage: 14. Auflage 2022
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

- Das Standardwerk vom führenden Bindungsexperten im deutschsprachigen Raum Viele anschauliche klinische Beispiele Karl Heinz Brisch zeigt die Möglichkeiten auf, wie psychische Störungen von Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Bindungssicht verstanden und klassifiziert werden können. Die von ihm entwickelte bindungsbasierte Psychotherapie eröffnet neue Wege, sogar schwerste Störungen erfolgreich zu behandeln. Dabei berücksichtigt er stationäre, ambulante sowie Einzel- und Gruppen-Settings. Neueste Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften, der Epigenetik und der Psychoneuroimmunologie haben in die Neuausgabe Eingang gefunden. 'Was können Eltern dazu beitragen, ein sicher gebundenes Kind aufzuziehen? Wie manifestieren sich Bindungsstörungen im Schulalter, bei Jugendlichen und Erwachsenen? Nicht nur Eltern, Lehrer und Psychotherapeuten können dieses Buch mit Gewinn lesen, auch die Psychotherapieforschung kann vom Bindungsparadigma profitieren.' Wolfgang Mertens, Die Welt 'Das beste Übersichtswerk darüber, wie man die Bindungstheorie einsetzen kann und Behandlungsmethoden bei Patienten mit Bindungsproblemen strukturiert.' Sir Michael Rutter in: Handbook of Attachment 'Sehr lesenswert.' Lothar Unzner, Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie Dieses Buch wendet sich an: ÄrztInnen aller Fachrichtungen PsychologInnen und PsychotherapeutInnen Alle Berufsgruppen in den helfenden und sozialen Berufen, die Menschen mit Bindungsstörungen in allen Altersgruppen betreuen und begleiten Adoptiv und Pflegeeltern

Autorenportrait

Karl Heinz Brisch, Dr. med. habil., ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Neurologie; Psychoanalytiker für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Gruppen; Ausbildung in spezieller Psychotraumatologie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Er war Vorstand des weltweit ersten Lehrstuhls für Early Life Care und leitete das gleichnamige Forschungsinstitut an der PMU in Salzburg. Seine klinische Tätigkeit und sein Forschungsschwerpunkt umfassen den Bereich der frühkindlichen Entwicklung und der Psychotherapie von bindungstraumatisierten Menschen in allen Altersgruppen. Brisch leitete über viele Jahre die Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München und entwickelte dort das MOSES-Therapiemodell zur erfolgreichen Intensiv-Psychotherapie von früh traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Brisch entwickelte die Präventionsprogramme »SAFE - Sichere Ausbildung für Eltern« und »B.A.S.E - Babywatching«, die inzwischen in vielen Ländern Europas, aber etwa auch in Australien, Neuseeland und Russland Verbreitung gefunden haben. Er ist Gründungsmitglied der »Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit« (GAIMH e. V. - German-Speaking Association for Infant Mental Health) und war dort viele Jahre lang im Vorstand. Die GAIMH ist eine Tochtergesellschaft der WAIMH - World Association for Infant Mental Health. Seit 2000 organisiert er die jährlich stattfindende renommierte Internationale Bindungskonferenz (www.bindungskonferenz.de) so wie seit 2018 die Internationale Early Life Care Konferenz in Salzburg (www.earlylifecare.at). Brisch verbreitet die Inhalte und Ergebnisse der Bindungs- und Traumaforschung und -psychotherapie auch durch viele Publikationen, Vorträge und die Teilnahme an zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen (www.khbrisch.de).

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